Wanddickenmessung
Präzise Ermittlung der Materialdicke zur frühzeitigen Schadensprävention.
KI
Die Wanddickenmessung dient der präzisen Ermittlung der verbleibenden Materialdicke – etwa zur frühzeitigen Erkennung von Korrosion oder Erosion an Rohrleitungen, Behältern und Anlagenteilen.
Neu im Angebot: die kontaktlose EMAT-Wanddickenmessung. Dieses Verfahren arbeitet ohne Koppelmittel und ermöglicht sogar Heißprüfungen bis zu 500 °C – ohne Einwirkung auf den zu prüfenden Werkstoff. Das hebt die Effizienz bei Zustandsuntersuchungen an sämtlichen Anlagen deutlich.
Warum ist die Wanddickenmessung wichtig?
Korrosion und Erosion tragen Material oft von innen ab, ohne dass dies von außen sichtbar wäre. Die Wanddickenmessung erfasst die tatsächlich verbleibende Wandstärke und ermöglicht so eine frühzeitige Einschätzung der Restlebensdauer von Rohrleitungen, Behältern und Anlagenteilen.
So lassen sich Schäden verhindern, bevor sie zu Leckagen oder Ausfällen führen – ein wichtiger Baustein in der vorausschauenden Instandhaltung.
Kontaktlose EMAT-Messung bis 500 °C
Die neue, kontaktlose EMAT-Wanddickenmessung (elektromagnetisch-akustischer Wandler) arbeitet ohne Koppelmittel und erlaubt Messungen sogar an heißen Oberflächen bis 500 °C.
Dadurch können Anlagen im laufenden Betrieb geprüft werden, ohne sie abkühlen oder abstellen zu müssen. Das steigert die Effizienz von Zustandsuntersuchungen deutlich und reduziert kostspielige Stillstände.
Anwendungen & Branchen
- Rohrleitungen und Pipelines
- Druckbehälter und Tanks
- Korrosions- und Erosionsüberwachung
- Heißprüfung an laufenden Anlagen
- Vorausschauende Instandhaltung
- Bewertung der Restlebensdauer
Häufige Fragen zur Wanddickenmessung
Wie funktioniert die Wanddickenmessung?
Üblicherweise wird mittels Ultraschall die Laufzeit des Schalls durch die Wand gemessen und daraus die verbleibende Materialdicke berechnet. Das Verfahren ist zerstörungsfrei und schnell.
Was ist die kontaktlose EMAT-Messung?
EMAT (elektromagnetisch-akustischer Wandler) erzeugt Ultraschall ohne Koppelmittel direkt im Werkstoff. Dadurch sind sogar Heißprüfungen bis 500 °C an laufenden Anlagen möglich.
Kann die Wanddickenmessung im laufenden Betrieb erfolgen?
Ja. Insbesondere mit der kontaktlosen EMAT-Technik lassen sich Anlagen prüfen, ohne sie abzustellen oder abkühlen zu lassen.
Wofür wird die Wanddickenmessung benötigt?
Sie dient der frühzeitigen Erkennung von Korrosion und Erosion und damit der Bewertung der Restlebensdauer von Rohrleitungen, Behältern und Anlagenteilen.